Leidenschaft.

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Dienstag, 3. Mai 2016

WriYoBo - Fazit April


Mit einem zweiten Blogpost für den Monat hat es letzte Woche ja nun nicht geklappt. Wenn man neben dem Umzug auch noch eine WohnungsAUFlösung hat, dann ist es mit Kartons packen nicht unbedingt getan.
Aber gut, die Details habe ich ja schon an anderer Stelle berichtet.
Dass ich trotzdem über 21.000 Wörter zu Schreiben schaffte, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet! Zeitweise hatte ich einfach keine Energie mehr und auch keine Lust, mich hinzusetzen und zu schreiben, weil mein Kopf einfach zu voll war mit anderen Dingen.
In der zweiten Aprilwoche habe ich mir bewusst vorgenommen, die Planung von AOS anzufangen, beziehungsweise es überhaupt einmal richtig zu betreiben. Damit war für mich auch klar, dass ich mein Monatsziel wahrscheinlich nicht schaffen werde. Was für mich vollkommen in Ordnung war, immerhin arbeitete ich ja trotzdem an meinem Projekt. Ein kleines bisschen dämpfend war es dann doch, wenn ich Zahlen unter 1k eintrug. Aber ich war froh, dass ich überhaupt geschrieben zwischen Umzug, Planung, Schule, etc. Jedes einzelne Wort zählt, selbst wenn es nur 50, 100 0der 1000 Wörter sind. Das war meine Motivation durch den April :)


Eure Laura

Sonntag, 24. April 2016

Planungswahnsinn

Huh, ganz schön staubig hier. Während ich den Staub wegwische, werde ich euch erzählen warum ich in der Versenkung verschwunden bin.
Der April hatte es ganz schön in sich: vor meinem Umzug ereilte mich noch eine heftige Erkältung, die sich durch den ganzen Stress nicht ganz auskurieren ließ. Dann hatten wir noch eine Familienfeier und ich stecke noch mitten in der WGauflösung. Das Schreiben blieb auf der Strecke und auch meine Energie für einen Blogbeitrag war nicht auffindbar, sondern versteckte sich in anderen Sachen.

Trotz allem – das mit dem Schreiben hat sich wieder halbwegs gefangen. Teilweise, so ganz zufrieden bin ich noch nicht. Aber ich habe jetzt bewusst die Planung in den Vordergrund gestellt, soll heißen: Meine Schreibzeit wird dafür verwendet, meiner Welt Struktur zu verleihen. Die letzten Tage habe ich Charakterbögen überarbeitet und neue geschrieben, ich habe die verschiedenen Organisationen, Götter und Ereignisse überarbeitet und mir Passbilder zu den Charakteren ausgedruckt. Vorher hatte ich die Bögen mit mäßigen Informationen gefüllt und ohne Bilder. Da AOS aber so komplex ist, brauche ich eine gewisse Ordnung. Das habe ich in den vergangenen Wochen immer wieder gemerkt, aber jetzt habe ich es endlich gemacht. Ich bin ein kleines bisschen stolz auf mich :)
Gestern habe ich die Handlungsorte, Hintergrundstory und Religion ausgearbeitet und neu auf Karteikarten übertragen. Ich habe zwölf Stunden meine Hand strapaziert und während ich den Blogbeitrag tippe, spüre ich deutlich, wie es in den Sehnen zieht. Und dabei kommt mir in den Sinn, dass ich noch lange nicht fertig bin: die Charakterbögen müssen neu geschrieben werden, der Zeitstrahl, die Handlungsorte, eine Katastrophe und eine wichtige Organisation fehlen mir noch.
Und eigentlich wollte ich alles noch in ein hübsches Büchlein übertragen, da ich mit den Karteikarten meine Wand tapezieren wollte. Wahnsinnig, ich sag's ja.

Das war er, mein erster Blogpost für April. Mal schauen, ob nächste Woche noch einer kommt. Versprechen kann ich es nicht, wie gesagt, Wohnungsauflösung.

Euch ein schmerzfreies und schreibreiches Wochenende,

Eure Laura

Mittwoch, 6. April 2016

WriYoBo - Fazit März

Der März hatte es ganz schön in sich.
Zuerst gab es da eine Angelegenheit, die für die meisten nicht schön, aber für mich auf jeden Fall nachvollziehbar war: Es gab eine Abstimmung und jeder, der sich bis zu einem bestimmten Datum nicht auf Facebook oder im Schreibnacht-Forum gemeldet hatte, wurde aus dem WriYoBo geschmissen. Das klingt erst mal hat, aber man darf nicht vergessen, dass der WriYoBo ein gemeinschaftliches Event ist, sprich, es lebt vom Austausch, und der findet nun mal im Forum statt. Außerdem investieren die Leader ihre Freizeit in dieses Event und wenn keiner mitmacht, dann macht das irgendwie keinen Sinn.
Ich habe mich dazu entschieden, im WriYoBo zu bleiben. Meine bisherigen Beiträge zu meiner Gilde sind jetzt nicht unbedingt rosig, aber ich habe vor, es zu ändern. Ich habe mich ja ganz bewusst dort angemeldet, um intensiv an meinem Projekt zu arbeiten. Da werde ich das auch noch hinbekommen :)

Neben Unterbrechung durch die Buchmesse plus WG-Suche meinerseits und natürlich der Schule habe ich fleißig geschrieben.
Kurz vor Ende habe ich meinen Wordaccount geknackt! Mit über 26.000 Wörtern, was mich ziemlich überrascht.
Ganz so reibungslos lief es nämlich nicht. Irgendwo haperte es ganz gewaltig und erst ein Plotabend mit meinen WritingBuddies brachte die Lösung - und zeigte mir, dass AOS um einiges größer und komplexer war, als ich dachte. Dieser Plotabend bescherte mir drei neue Hauptcharaktere, eine Verschwörung und eine neue Stadt. Und ganz viel Schreibmaterial.

Neben AOS habe ich im März meinen eigentlich abgeschlossenen Roman überarbeitet. Und ich habe festgestellt, dass ein Zeitmanagement gar nicht so übel ist, ja, dass ich es sogar brauche, um effektiv arbeiten zu können. Etwas, was ich unbedingt beibehalten werde.
Dazu wollte ich euch etwas fragen: Habt ihr so ein Zeitmanagement und wie sieht das aus? Einen Tagesablauf oder über den Monat gesteckte Ziele?

Ich freue mich sehr auf eure Antworten.


Eure Laura

Mittwoch, 30. März 2016

Planen, planen, planen

Eine Planung ist unverzichtbar, wenn man einen Roman schreibt. Die Gefahr, den Überblick zu verlieren, wird größer, je komplexer die Geschichte wird.
Bis zum Freitag war ich der Meinung, mit AOS gut voranzukommen. Klar, an einigen Stellen haperte es, aber ich meinte zu wissen, woran es lag. Das änderte sich schlagartig am Freitagabend, als ich meinen WritingBuddies mein Problem mit der Handlung erläuterte.
Tja … an diesem Abend änderte sich so einiges. Die Nebenhandlung, die ich eigentlich eher in der Telling-Variante hatte laufen lassen wollen, also von jemandem erzählend, drängte sich nach vorne. Ich begriff, dass es nicht einfach nur ein Nebenstrang war. Diese Handlung gehört eigentlich zum zentralen Konflikt in AOS. Und das Problem ist nicht nur ein Handlungsproblem, sondern auch ein Spannungsproblem. Ich hatte schon die ganze Zeit nach einer Möglichkeit gesucht, um den Konflikt glaubhaft rüberzubringen. Nun präsentierte er sich mir auf dem Silbertablett. Ich brauchte nur noch zuzugreifen und ihn einzuflechten.
Da bin ich gerade dabei. Ich habe den gestrigen Tag komplett mit planen verbracht. Und ich bin richtig gut vorangekommen. Ich weiß jetzt, wie ich den Konflikt bildhaft darstelle, ich habe einen neuen Handlungsort und einen neuen Charakter, der aufgrund seines Alters und seiner Erfahrungen die Vergangenheit hautnah miterlebt hat. Dadurch läuft nicht mehr alles über meine Hauptprota, die sich so wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben und ihr Wesen konzentrieren kann. Ein gelungener Zwischenfall, wie ich finde, der sich für das Projekt nur lohnen wird. Ich bin davon überzeugt.
Dieser Zwischenfall hat mir gezeigt, dass ich nicht so die Superplanerin bin, wie ich es gerne hätte. Und, dass ich AOS unterschätzt habe. Dieses Projekt wird wahrscheinlich um einiges größer werden als erwartet. Ich freue mich darauf, was ich noch so alles erfahren werde und wie sich AOS entwickeln wird. Aber erst einmal werde ich noch etwas planen :)


Eure Laura

Passend zu diesem Post: Die Autorin Laura Labas hat auf ihrer Facebook-Seite gerade eine Reihe zum Thema Plotten, Planen und Schreiben. Schaut vorbei, ich finde es sehr inspirierend.

Freitag, 25. März 2016

Und Kai Meyer kam nicht. Buchmesse – Impressionen

Eigentlich sollte dieser Blogeintrag viel mehr eine Chronologie meines ersten Messetages auf der LBM16 werden. Aber da ich beim Schreiben merkte, wie sehr mich die Art und Weise nervte, schmiss ich es kurzerhand um. Wenn mir schon das Schreiben keinen Spaß macht, wie soll dann der Leser Spaß am Lesen haben?
Daher beschränke ich mich auf meine Sahnehäubchen.

Ein großes Sahnehäubchen waren wie auch die Jahre davor die Menschen. Ich treffe jedes Jahr tolle Menschen wieder und lerne neue kennen. Da ich mich viel im Schreibnacht-Forum herumtreibe, war die Messe die Möglichkeit, den anderen Schreiberlingen live und in Farbe und nicht nur virtuell zu begegnen. Gute Gespräche habe ich dieses Jahr mit Autoren, Verlegern, Coverdesignern und Zeichnern geführt. Über Erfahrungen, über Schreibprozesse, über Social media und aktuelles auf dem Buchmarkt, über Autoren, Verlage und was sonst noch alles in diesen großen Topf gehört. Oder, kurz gesagt: Menschen, die genauso verrückt sind wie ich und das lieben, was ich auch liebe.

Die LBM16 war auch diesmal wieder ein Genuss für das Auge. Die Cosplayer sowie die MCC sind für mich ein weiteres Highlight. Ich liebe es, Charaktere aus Serien, Büchern und Mangas zu treffen, die Spaß und Freude daran haben und es mit viel Liebe zum Detail ausdrücken. Und einige schaffen es sogar, kurz die Atmosphäre zu erzeugen, die den Charakter ausmacht. Leidenschaft und Perfektion ganz nahe beieinander.

Unvergessen wird für mich auch die Preisverleihung des Seraphs bleiben. Nicht etwa, weil mein Lieblingsautor gewonnen hat. Kai Meyer, der die Laudatio für den Gewinner in der Kategorie Bestes Debüt geben sollte, kam nicht. Mit einem Schmunzeln und etwas ratlos wurde die Presiverleihung natürlich weitergeführt, aber die Redner konnten es sich natürlich nicht verkneifen, den abwesenden Fantasy-Autoren aufzuziehen.
Den Vermissten habe ich die ganzen Tage nicht auf der Messe gesehen, aber laut Fotos und Posts auf seiner Facebook-Seite ist er wohl wieder aufgetaucht. Allerdings glaube ich, dass dies eines der ungelösten Rätsel der LBM16 bleiben wird.

Eure Laura